Kräuterwissen · Therapeutisches Gärtnern

Ringelblumensalbe (3)

Für die Herstellung einer feinen Ringelblumensalbe benötigt man folgende Zutaten: 50 Gramm frische, gezupfte Ringelblumenblüten 250 Milliliter kaltgepresstes Bio-Olivenöl 30 Gramm Bienenwachs (aus der Apotheke) Außerdem einen Topf, einen Rühr- und einen kleinen Schöpflöffel bzw. ein Kännchen mit Ausguss, ein großes Sieb, ein sauberes Mulltuch, eine Porzellanschüssel, ein paar Einmal-Handschuhe, fünf Salbendöschen mit Schraubverschluss  je… Weiterlesen Ringelblumensalbe (3)

Kräuterwissen · Therapeutisches Gärtnern

Die Ringelblume und ihre Geheimnisse (2)

In der Volksmedizin wurde die Ringelblume bereits von Hildegard von Bingen (1089-1179) als Heilmittel gegen Hauterkrankungen, z.B. Exzemen und Ausschlägen, empfohlen. In jüngster Zeit verwendet man die Blüten gerne als Schmuckdroge in Teemischungen, wie auch als Farbstoff zum Einfärben von Lebensmitteln. Zubereitungen aus Ringelblumenblüten werden innerlich und äußerlich angewendet. Die Schwerpunkte der äußerlichen Anwendung liegen… Weiterlesen Die Ringelblume und ihre Geheimnisse (2)

Gärtnern · Kräuterwissen · Therapeutisches Gärtnern

Die Garten-Ringelblume (1)

 „Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, er liebt mich nicht….“ Wer von uns hat die Ringelblume nicht schon einmal als Orakel einer Liebesbeziehung benutzt und ihr Blättchen für Blättchen ausgezupft, um am Ende eine Antwort auf unsere innigste Herzensfrage zu bekommen? Die Ringelblume, Calendula officinalis L., kommt ursprünglich aus Südeuropa und… Weiterlesen Die Garten-Ringelblume (1)

Schreiberei · Tierisches

Nackte Tatsachen

Völlig schamlos schleimen sie unbekleidet durch den Garten und verbreiten großes Chaos, die langen, dicken, hauslosen Schnecken. Gerade jetzt, wo uns der Sommer mit seinen Kapriolen im Stich lässt. JETZT lieben sie es! Fantastische klimatische Gegebenheiten. Sie müssen sich noch nicht einmal groß anstrengen, die leckeren Pflanzen kommen ihnen entgegen, sie liegen nass und flach… Weiterlesen Nackte Tatsachen

Kräuterwissen

Johanniskraut – Heilpflanze

Hypericum perforatum Es bezaubert jetzt mit seinen sonnengelben Blüten, daher auch sein Name – abgeleitet vom Johanni-Tag (24.Juni). Die weit verzweigte Wurzel des Krauts reicht in eine Tiefe bis 50 cm. Daraus wachsen meistens mehrere Stängel, die durchgehend zweikantig und innen markig sind. Die länglich-ovalen Blätter sitzen direkt am Stängel und sind circa 1 –… Weiterlesen Johanniskraut – Heilpflanze

Leckereien

Wildes Kochen

Kräuterfrittata mit Ziegenkäse – Tilapia Filet mit Brennnesselkruste – Möhrenbrot mit Rosenbutter Rezepte für 4 Personen: Kräuterfrittata mit Ziegenkäse: 2-3 Hand voll frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Löwenzahn, Estragon, Oregano…) 3 Zwiebeln – 2 EL Butter – 10 Eier – 75 ml Milch – Salz – Pfeffer aus der Mühle -100 g Ziegenkäse, Rolle Die… Weiterlesen Wildes Kochen

Streifzüge

Offene Gärten Amsterdam

Unsere diesjährige Gartenreise führte die Beetschweestern nach Amsterdam, wo vom 17.-19. Juni zum 30. Mal die offenen Gartentage stattfanden.

Was als bescheidene Initiative einiger weniger Gartenbesitzer begann, hat sich  mittlerweile zu einem 3-tägigen, international bekannten Event gemausert.

Neben der Freude, die es  bereitet, einen Blick in sonst verborgene Gärten zu werfen, dienen die Amsterdamer Gartentage auch dem Zweck, das 400jährige gartenkulturelle Erbe der Stadt zu bewahren und grüne Projekte im Stadtzentrum zu fördern.

Ein Teil der Einnahmen geht an den „Grachtentuinenfonds“, der die Restaurierung der historischen Gärten unterstützt.

Unsere Besichtigung begann im Museum Van Loon, denn dort gab es die Eintrittskarten für alle 29 teilnehmenden Gärten (20€).

Ausgerüstet mit einem Lageplan und einer Kurzbeschreibung jedes Gartens erwanderten wir uns die grünen Oasen, die verteilt an der Heren-, Keizers- und Prinsengracht liegen. (Dieser Grachtenring mit seinen prächtigen Giebelhäusern gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe!)

Der Zugang zu den Gärten führte uns fast immer durch die Häuser, sodass wir das Vergnügen hatten, u.a. das Hotel Waldorf Astoria und die Residenz des Bürgermeisters einmal von innen zu betrachten.

Aber auch die Gärten waren durchweg sehenswert: Die eher langen und schmalen Grundstücke mit oft schwierigen Lichtverhältnissen waren teils formal angelegt mit Buchs- und Eibenformschnitten, symmetrischer Gestaltung und Sichtachse, teils mit überbordenden Staudenbeeten und üppig blühenden Rosen. Fast immer standen alte, wunderschön restaurierte Gartenhäuser am Ende der Gärten, die teilweise als Ausstellumgsraum für Künstler dienten.

 

Eine Besonderheit war auch der Garten des Bibelmuseums, passend bepflanzt mit Gewächsen wie Apfelbaum, Dattelpalme, Mandel, Judasbaum, Feige, Myrrhe und vielen anderen, die in der Bibel erwähnt werden. Ein kleiner „essbarer Garten“ konnte bestaunt werden, der auf kleinstem Raum viel Naschbares bot.

Nicht zuletzt das kulinarische Angebot machte unseren Genuss perfekt- leckere Kuchen, herzhafte Snacks, Kaffee und Tee verführten uns zum  Bleiben und so verwundert es nicht, dass wir es nicht geschafft haben, alle 29 Gärten zu sehen. Allerdings lag auch der ein oder andere nette kleine Laden auf dem Weg…..

Deshalb: 16.-18. Juni 2017 vormerken!

Weitere Infos: http://www.opentuinendagen.nl,    auch auf Englisch