Gärtnern

Der Herbst gibt nochmal alles…

Bevor in der Natur die Winterruhe mit ihren gedämpften Tönen einkehrt, brennt der Herbst noch einmal ein Feuerwerk in gelb, orange und rot ab. Aber warum tun die Pflanzen das? All diese Farben  sind schon im Blatt vorhanden, aber im Frühjahr und Sommer überwiegt das Blattgrün (Chlorophyll), das für die Photosynthese unverzichtbar ist. Es verschwindet… Weiterlesen Der Herbst gibt nochmal alles…

Leckereien

Ein Rezept gegen die Zucchinischwemme

Wenn man Zucchinipflanzen im Garten hat, kann die Ernte manchmal auch gewaltig ausfallen – vor allem, wenn man, so wie ich, nicht jeden Tag nachschaut. Aber auch für Nicht-Gemüseanbauer ist dieses Rezept empfehlenswert, denn jetzt im Sommer sind Zucchini preiswert zu haben, und das Gebackene Zucchini-Omelett ist ein leichtes Sommergericht. Für eine Tarte- oder Springform… Weiterlesen Ein Rezept gegen die Zucchinischwemme

Gärtnern

Der gemeine Guerilla-Gärtner

Was hat es damit auf sich? Sind das kampfbereite Zeitgenossen, die sich, in Ermangelung anderer Feinde, durch ihre grüne Hölle schleichen, die Machete in der Hand und die Rosenschere zwischen den Zähnen? Wenn ich mich momentan in meinem Garten so umsehe, bekomme ich fast Lust, genauso vorzugehen! Aber gemeint ist die plan- und lustvolle Verbreitung… Weiterlesen Der gemeine Guerilla-Gärtner

Gärtnern

Mulchen mit Moos

Ich gebe es gerne zu: Mein – nennen wir ihn mal Rasen – ist vom englischen Ideal ungefähr so weit entfernt wie die Kreisklasse von der Champions League. Jetzt im Frühling durchzieht ein dezenter Drift in Gundermann-Blau das sprießende Grün, untermalt durch impressionistische Farbtupfer der Gänseblümchen und Löwenzähne. Die Wühlmäuse haben fleißig dafür gesorgt, dass… Weiterlesen Mulchen mit Moos

Gärtnern

Ein Lob der Unzulänglichkeit

Wer sich, so wie wir, etwas intensiver mit dem Gärtnern beschäftigt, der lernt zwar eine Menge dazu – von Habitus, Hosta und Hortensien, von Unterarten und Küchengarten, Geophyten und Irisblüten – , aber je mehr Wissen man sich aneignet, desto größer erscheinen einem die Wissenslücken, die es noch zu schließen gilt. Hat man erst einige… Weiterlesen Ein Lob der Unzulänglichkeit

Gärtnern

Der Efeu – eine dauerhafte Beziehung

  Der Efeu ( bot. Hedera), eine immergrüne Kletterpflanze, ist wohl jedem bekannt. Er gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae), die Sorten H. helix und H. colchica sind bei uns winterhart. Seit alters her gilt er als Sinnbild für Treue und Unvergänglichkeit, weshalb er oft auf alten Friedhöfen zu finden ist. Auch als Heilpflanze wird… Weiterlesen Der Efeu – eine dauerhafte Beziehung

Kreatives · Tierisches

Eine Mütze für die Meise

Nein, damit ist nicht eine Kopfbedeckung für frierende Vögel gemeint; auch die Meise, die manch eine(r) unterm Pony trägt, soll nicht versteckt werden. Es geht darum, unsere Meisen im Winter durch Fütterung im Garten zu halten, damit sie dann im Frühjahr ihre hoffentlich zahlreichen Nachkommen mit Unmengen von Blattläusen füttern. Nebenbei macht es natürlich auch Spaß,… Weiterlesen Eine Mütze für die Meise

Gärtnern

Mut zur Farbe!

Bei der Neugestaltung eines Beetes kann man ja den verschiedensten Ansätzen folgen. Die Gegebenheiten – Sonne oder Schatten, Beschaffenheit des Bodens – müssen  natürlich berücksichtigt werden, ebenso die direkte Umgebung im Garten, wenn man ein harmonisches Gesamtbild erreichen möchte. Von formal bis naturnah gibt es unendliche Spielarten. Und dann: welche Farben wähle ich? Vor einigen… Weiterlesen Mut zur Farbe!

Leckereien

Aufgesetzter aus schwarzen Johannisbeeren

Die schwarze Johannisbeere ( Ribes nigrum) ist eine wahre Vitamin-C-Bombe; bereits 110 g decken den Tagesbedarf von 200 mg Vitamin C! Daneben ist sie auch ein guter Eisen-und Kaliumlieferant, gute Gründe also, einen oder mehrere Sträucher davon im Garten zu haben. Der etwas herbe Geschmack ist nicht jedermanns Sache, aber es gibt ja auch Möglichkeiten,… Weiterlesen Aufgesetzter aus schwarzen Johannisbeeren

Streifzüge

Offene Gärten Amsterdam

Unsere diesjährige Gartenreise führte die Beetschweestern nach Amsterdam, wo vom 17.-19. Juni zum 30. Mal die offenen Gartentage stattfanden.

Was als bescheidene Initiative einiger weniger Gartenbesitzer begann, hat sich  mittlerweile zu einem 3-tägigen, international bekannten Event gemausert.

Neben der Freude, die es  bereitet, einen Blick in sonst verborgene Gärten zu werfen, dienen die Amsterdamer Gartentage auch dem Zweck, das 400jährige gartenkulturelle Erbe der Stadt zu bewahren und grüne Projekte im Stadtzentrum zu fördern.

Ein Teil der Einnahmen geht an den „Grachtentuinenfonds“, der die Restaurierung der historischen Gärten unterstützt.

Unsere Besichtigung begann im Museum Van Loon, denn dort gab es die Eintrittskarten für alle 29 teilnehmenden Gärten (20€).

Ausgerüstet mit einem Lageplan und einer Kurzbeschreibung jedes Gartens erwanderten wir uns die grünen Oasen, die verteilt an der Heren-, Keizers- und Prinsengracht liegen. (Dieser Grachtenring mit seinen prächtigen Giebelhäusern gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe!)

Der Zugang zu den Gärten führte uns fast immer durch die Häuser, sodass wir das Vergnügen hatten, u.a. das Hotel Waldorf Astoria und die Residenz des Bürgermeisters einmal von innen zu betrachten.

Aber auch die Gärten waren durchweg sehenswert: Die eher langen und schmalen Grundstücke mit oft schwierigen Lichtverhältnissen waren teils formal angelegt mit Buchs- und Eibenformschnitten, symmetrischer Gestaltung und Sichtachse, teils mit überbordenden Staudenbeeten und üppig blühenden Rosen. Fast immer standen alte, wunderschön restaurierte Gartenhäuser am Ende der Gärten, die teilweise als Ausstellumgsraum für Künstler dienten.

 

Eine Besonderheit war auch der Garten des Bibelmuseums, passend bepflanzt mit Gewächsen wie Apfelbaum, Dattelpalme, Mandel, Judasbaum, Feige, Myrrhe und vielen anderen, die in der Bibel erwähnt werden. Ein kleiner „essbarer Garten“ konnte bestaunt werden, der auf kleinstem Raum viel Naschbares bot.

Nicht zuletzt das kulinarische Angebot machte unseren Genuss perfekt- leckere Kuchen, herzhafte Snacks, Kaffee und Tee verführten uns zum  Bleiben und so verwundert es nicht, dass wir es nicht geschafft haben, alle 29 Gärten zu sehen. Allerdings lag auch der ein oder andere nette kleine Laden auf dem Weg…..

Deshalb: 16.-18. Juni 2017 vormerken!

Weitere Infos: http://www.opentuinendagen.nl,    auch auf Englisch