Über uns

Gartenleidenschaft, Landleben, Küche, Einkochen, Hühner, Bienen, Kräuter, Gemüse, Stauden, Gartentherapie,  offene Gartenpforten, Bücher, Gartenreisen…

Gartenfreundinnen schreiben sich durchs Jahr.

BeetSchwestern, Foto: Bernd Henkel, Schwelm

Bloggerinterview mit den BeetSchwestern

  1. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, den Blog zu gestalten und zu schreiben?

Wir sind langjährige Freundinnen, alle mit dem Gartenvirus infiziert. In einer gemeinsamen WhatsApp Gruppe haben wir uns schon länger auch über Gartenthemen ausgetauscht. Irgendwann hatten wir das Gefühl, dass dort ganz viel Wissen und Tipps rund um das Thema Garten und Leben auf dem Land (Hühner, Rezepte, Lesetipps) verloren geht. Dann hatte Carmen die Idee, alles in einem Buch zusammenzufassen. Das war uns aber zu „statisch“ und auch zu endlich, also hatte Conny die Idee, das ganze Wissen in einer „Cloud“ zu speichern. Beim Nachdenken darüber war dann schnell die Idee geboren, einen Blog zu schreiben.       

  • Was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

An erster Stelle steht der gemeinsame Spaß an der Freud. Es ist erstaunlich, welche Schreibtalente sich entwickelt haben und wie viel Spaß das macht, wenn man merkt, dass man seine Leser erreicht und ihnen auch mal weiterhelfen kann.

Natürlich ist es uns wichtig fachlich „richtig“ zu schreiben. Das was jede von uns veröffentlicht sind wirklich Inhalte, die ausprobiert und fachlich begründet sind. Es ist uns sehr wichtig, nicht nur schöne Bilder zu veröffentlichen, sondern vor allem Inhalte zu liefern.

Wir schreiben einen Blog zu mehreren Fachfrauen jede mit einem anderen Schwerpunkt. Das macht uns einzigartig in der Vielfalt der Gartenblogs. Nimmt aber auch den Druck von jeder einzelnen, ständig etwas zu schreiben. Es gibt nur eine Regel, die lautet, wenn eine der Beetschwestern einen neuen Blogpost veröffentlicht hat, hat der mind. 24 Stunden „Bestandsschutz“, bevor eine andere etwas rausschicken kann.

Sehr wichtig ist es uns auch authentisch zu bleiben, wir legen Wert darauf, keine Werbung zu machen oder Kooperationen gegen Bares einzugehen. Wenn wir über ein Buch, Gartengerät oder Reise schreiben, dann unentgeltlich und nur deshalb, weil wir persönlich davon überzeugt sind. 

  • Sind die Beetschwestern langjährige Freundinnen, wie haben Sie sich kennengelernt und wohnen Sie alle in der Nähe?

Wir sind seit über zehn Jahren befreundet. Kennen gelernt haben wir uns auf einem Gartenseminar der Landvolkshochschule Freckenhorst. Diese Seminarreihe findet regelmäßig jedes Frühjahr und jeden Herbst statt. Wir sind treue Gäste und haben uns dort kennen gelernt. Die meisten von uns wohnen im Ennepe-Ruhr-Kreis, nur Conny wohnt in Ostwestfalen.

  • Wie tauschen Sie sich außerhalb des Blogs aus, treffen Sie sich regelmäßig und welche Unternehmungen machen Sie gemeinsam?

Wir treffen uns alle vier Wochen zum Stammtisch, das geht immer reihum. Im Winter lädt Gabi zum Kaminabend ein, dann wird die halbe Nacht erzählt und gefeiert, am nächsten Morgen zusammen gefrühstückt, bevor jede sich wieder auf den Heimweg macht.

Einige von uns nehmen weiterhin regelmäßig an den Gartenseminaren in Freckenhorst, Kreis Warendorf, teil. Dazu kann es sein, dass wir uns auch mal verabreden, an einer Gartenreise gemeinsam teilzunehmen. Im letzten Jahr ging es für einige von uns nach Schottland.

Und natürlich treffen wir uns auf den offenen Gartenpforten, entweder in unseren eigenen Gärten, Beate, Gabi und Carmen öffnen ihre Gärten im Rahmen der offenen Gartenpforten (nicht jedes Jahr, aber immer mal wieder).

  • Wie ergänzen Sie sich gegenseitig?

Jede von uns hat ihren eigenen Schwerpunkt, der naturgemäß auch oft Thema der jeweiligen Blogbeiträge ist:

Annette: Annette Bachmann, 57, Hausfrau, Imkerin und leidenschaftliche Gemüsegärtnerin, frisch gebackene Schrebergarten-Besitzerin.

Beate: Beate Kellermann, 59, Bankkauffrau, organisiert die offene Gartenpforte im Ennepe-Ruhr-Kreis, Staudenfachfrau, Lieblingspflanze Mohn.

Birgit: Birgit Kramps, 61, Kfm. Angestellte/Personalleitung, Weiterbildungen / Leidenschaft: zertifizierte Kräuterpädagogin, Phytotherapeutin, Aromatherapeutin. Macht Workshops, Vorträge und Seminare zu den Themen.

Carmen: Carmen Feldhaus, 56, Medizinische Fachangestellte und zertifizierte Gartentherapeutin, arbeitet mit Menschen, die unterschiedlichste Defizite haben. Ansonsten liebt sie das Gärtnern in den eigenen Beeten, denn ihr Garten ist für sie die beste Medizin.

Gabi: Gabi Hunschede, 61, Zahntechnikerin   Gärtnern: nicht beruflich, aber leidenschaftlich und lebensnotwendig, Schwerpunkt: nachhaltiges und insektenfreundliches Gärtnern, Bürger-Bäume (neues Projekt) pflanzen.

Conny: Cornelia Langreck, 53, Hauswirtschaftsmeisterin und leidenschaftliche LandFrau, kocht und backt gerne, arbeitet im eigenen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, gärtnert in ihrem Bauerngarten.

  • Treffen Sie sich regelmäßig zum Schreiben, stimmen Sie sich bei den Blogbeiträgen ab oder schreibt jede munter drauf los? Wer koordiniert die Beiträge und wie? Wer hat das technische Knowhow?

Jede von uns schreibt über die Themen, die ihr am Herzen liegen. Regel s.o. Wichtig ist: keine muss, jede darf. In der Regel stimmen wir die Beiträge untereinander kurz ab, jede veröffentlicht dann aber selbst.

Conny ist Admin und Technikfreak, sie hat den Blog eingerichtet, und hilft, wenn’s irgendwo hakt. Sie betreut auch die social Media Kanäle auf Facebook, Instagram und Pinterest und die eigene App.

  • Wie groß sind Ihre Gärten, wie groß ist der größte bzw. kleinste Garten?

Die Gärten sind sehr unterschiedlich groß und auch völlig unterschiedlich gestaltet. Jeder hat einen anderen Schwerpunkt, ja nach Interesse der Gärtnerin. In Birgits Garten wird auch schon mal Löwenzahn oder andere Wildkräuter angebaut. Beate hat wunderschöne Staudenrabatten mit herrlichem Rhododendron im Hintergrund. Bei Gabi wachsen wunderschöne, alte Gehölze, die ihr Vater zum Teil schon gepflanzt hat. Ihre Idee ist das Projekt BürgerBäume in der Stadt Schwelm und hoffentlich auch bald anderswo. Annette hat einen sehr kleinen Reihenhausgarten, der auf Grund ihrer Pflanzenleidenschaft aus allen Nähten platzt, aus diesem Grund startet sie nun ihr neues Projekt: Schrebergarten. Carmen hat einen großen Siedlungsgarten, in dem ein Teich und ein Gewächshaus Platz findet und auch noch eine Hühnerschar ihr Zuhause hat. Und Conny besitzt einen Bauerngarten, in dem ebenfalls eine kleine Hühnerschar lebt, aber auch ein kleiner Pott-Acker Platz hat und der der Familie Platz zum Leben und Feiern bietet.

So unterschiedlich, wie wir aufgestellt sind und so unterschiedlich auch unsere Gärten sind, in einem sind wir uns einig: Uns ist es allen wichtig, nachhaltig zu gärtnern und zu leben. Wir gärtnern mit der Natur und gestalten unsere Gärten soweit es geht naturnah. Wir geben Insekten und kleinen Gartentieren, wie zum Beispiel Vögeln oder Igeln einen Unterschlupf. Wir bekämpfen keine Unkräuter, sondern wir haben Wildkräuter im Garten, die wir in Schach halten…. Es ist uns ein Anliegen, dieses Wissen weiterzugeben.

  • Gibt es eine lustige Geschichte rund um Ihren Blog? Gibt es auch negative Erfahrungen?

Lustig war die Frage einer Leserin, wie wir in unserem Alter eigentlich auf die Idee kommen zu bloggen. Wir sind halt keine typischen Influencer, haben dafür umso mehr Spaß daran.

Richtig schön ist es, wenn wir gesagt bekommen, dass wir gerne gelesen werden. Da war zum Beispiel neulich eine Leserin, die sagte, dass es ihr immer den Tag versüßt, wenn sie etwas Neues von den BeetSchwestern zu lesen bekommt. Oder die Friseurin, die beim Haareschneiden lobt, wie sehr ihr der Blog in ihrem eigenen Garten hilft… Solche Geschichten gibt es viele…

  • Haben Sie durch den Blog neue Bekanntschaften geschlossen?

Oh ja, und richtig großartige. Meistens in social Media Kanälen, wie Instagram oder auch Facebook. Der Austausch, der dort stattfindet, sowohl mit gleichgesinnten als auch mit themen-fremden Lesern ist toll!

Und besonders viel Freude macht es, die Menschen, die man im Netz „kennen gelernt“ hat, dann auch mal im wirklichen Leben, analog zu treffen. Wir lieben Bloggertreffen oder ähnliche Events, das ist ein bisschen wir Klassentreffen. Das Netzwerk, das daraus entstanden ist, macht wirklich großen Spaß.

  • Was noch wichtig ist…

Wir schreiben dieses Blog aus Spaß an der Freud. Es ist werbefrei und unabhängig – und das soll auch so bleiben! Wenn wir Empfehlungen aussprechen, dann weil wir von deren Qualität überzeugt sind.

6 Kommentare zu „Über uns

  1. Hallo liebe Beetschwestern, habe mit Freude den Artikel heute in der WP Hagen gelesen. Werde alles weitere im Blog verfolgen. Alles Gute weiterhin Heidi Kahrau

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  2. Liebe Beetschwestern,

    Ich habe eine Bitte:
    In Zeiten des Corona-Virus bin ich der Meinung, dass das große Wissen der Naturheilkunde eine überragende Wichtigkeit haben sollte – zumindest solange die Schulmedizin nach Impfstoffen sucht.
    Nachdem in den Supermärkten zweifelhafte Hamsterkäufe an Lebensmitteln stattfinden ,
    bitte ich Sie nun um ein subjektives Ranking der Ihrer Meinung nach wirkmächtigsten Heilpflanzen/Kräuter/Gewürze, die man zuhause bevorraten sollte. Und zwar hinsichtlich ihrer antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften. Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar. Vielleicht die besten 20 ?
    Herzliche Grüße Nicole Scholze

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    1. Liebe Nicole,
      unsere Strategie gegen dieses Virus ist das häufige und gründliche Händewaschen mit Seife. Ausserdem finden wir eine ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln, ausreichend Getränken und viel Bewegung an der frischen Luft hilfreich, denn das unterstützt unser Immunsystem.
      Wildkräuter können eine wertvolle Unterstützung in unserem Speiseplan sein. Unsere Kräuterexpertin Birgit hat hier zahlreiche Blogpost’s dazu veröffentlicht, die alle unter dem Stichwort Wildkräuter zu finden sind.

      Angesichts der Panikmache und der Hamsterkäufe wegen dem Corona Virus reiben wir uns verwundert die Augen und verstehen die Menschen nicht.
      Wir sind dann mal im Garten, heute morgen singen schon die Vögel ihr Lied, es wird Frühling.

      Lieben Gruß, Conny

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  3. Hallo Birgit, ich freue mich Dich hier zu sehen, bin schon gespannt, was ihr Schwestern so alles schreiben werdet.
    Grüße, Bärbel, die alte Nachbarin und Wiedergefundene.

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