Streifzüge

Offene Gärten Amsterdam

Unsere diesjährige Gartenreise führte die Beetschweestern nach Amsterdam, wo vom 17.-19. Juni zum 30. Mal die offenen Gartentage stattfanden.

Was als bescheidene Initiative einiger weniger Gartenbesitzer begann, hat sich  mittlerweile zu einem 3-tägigen, international bekannten Event gemausert.

Neben der Freude, die es  bereitet, einen Blick in sonst verborgene Gärten zu werfen, dienen die Amsterdamer Gartentage auch dem Zweck, das 400jährige gartenkulturelle Erbe der Stadt zu bewahren und grüne Projekte im Stadtzentrum zu fördern.

Ein Teil der Einnahmen geht an den „Grachtentuinenfonds“, der die Restaurierung der historischen Gärten unterstützt.

Unsere Besichtigung begann im Museum Van Loon, denn dort gab es die Eintrittskarten für alle 29 teilnehmenden Gärten (20€).

Ausgerüstet mit einem Lageplan und einer Kurzbeschreibung jedes Gartens erwanderten wir uns die grünen Oasen, die verteilt an der Heren-, Keizers- und Prinsengracht liegen. (Dieser Grachtenring mit seinen prächtigen Giebelhäusern gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe!)

Der Zugang zu den Gärten führte uns fast immer durch die Häuser, sodass wir das Vergnügen hatten, u.a. das Hotel Waldorf Astoria und die Residenz des Bürgermeisters einmal von innen zu betrachten.

Aber auch die Gärten waren durchweg sehenswert: Die eher langen und schmalen Grundstücke mit oft schwierigen Lichtverhältnissen waren teils formal angelegt mit Buchs- und Eibenformschnitten, symmetrischer Gestaltung und Sichtachse, teils mit überbordenden Staudenbeeten und üppig blühenden Rosen. Fast immer standen alte, wunderschön restaurierte Gartenhäuser am Ende der Gärten, die teilweise als Ausstellumgsraum für Künstler dienten.

 

Eine Besonderheit war auch der Garten des Bibelmuseums, passend bepflanzt mit Gewächsen wie Apfelbaum, Dattelpalme, Mandel, Judasbaum, Feige, Myrrhe und vielen anderen, die in der Bibel erwähnt werden. Ein kleiner „essbarer Garten“ konnte bestaunt werden, der auf kleinstem Raum viel Naschbares bot.

Nicht zuletzt das kulinarische Angebot machte unseren Genuss perfekt- leckere Kuchen, herzhafte Snacks, Kaffee und Tee verführten uns zum  Bleiben und so verwundert es nicht, dass wir es nicht geschafft haben, alle 29 Gärten zu sehen. Allerdings lag auch der ein oder andere nette kleine Laden auf dem Weg…..

Deshalb: 16.-18. Juni 2017 vormerken!

Weitere Infos: http://www.opentuinendagen.nl,    auch auf Englisch

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