Phytotherapie

Bunte Smoothies – gesund und fruchtig! Gesundheit to go?

Wer kennt das nicht, das gute Gefühl, wenn wir etwas Gesundes essen oder trinken? Und es kann doch nur perfekt sein, Obst, Kräuter, Gemüse zu schreddern und dem Körper in einem Rutsch die ganzen Vitamine und Vitalstoffe zu geben. Oder etwa nicht? Für denjenigen, der nicht die Zeit hat, sich im schnelllebigen Berufsalltag mit der Zubereitung gesunder Kost aufzuhalten, ist es sicherlich eine gute Methode, wenigstens einen Teil der nötigen Stoffe zu sich zu nehmen, die die Abwehrkräfte stärken.

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Fünf Obst- und Gemüsemahlzeiten täglich sind gesund, so raten die Gesundheitsexperten. Obst lässt sich schnell verzehren- aber wie sieht es mit Gemüse aus? Da kommt der Hype mit den Smoothies doch gerade recht. Je mehr je besser?

Es ist defintiv eine sinnvolle Methode hin und wieder das frische Obst, Gemüse oder auch die Kräuter püriert mit einem Smoothie zu ersetzen, wenn es gerade eilig ist.  Gelegentlich! Als dauerhafter Ersatz ist ein Smoothie nicht geeignet. Durch das Schreddern der Pflanzen und vor allem die längere Lagerung oder Erhitzung zur Haltbarmachung (Supermarkt) gehen ein Teil der Vitalstoffe bereits verloren.

Tipps, die für die Zubereitung eines gesunden Drinks beachtet werden sollten
  • Das Obst und Gemüse oder die Kräuter sollten Bioqualität haben – so frisch wie möglich!
  • Einige Vitamine sind fettlöslich. Damit unser Körper sie aufnehmen kann, sollten immer einige Tropfen hochwertiges Öl zugefügt werden. Bei Avocado oder Nüssen als Zutat entfällt das.
  • Bei grünen Smoothies ist es ganz wichtig, darauf zu achten, dass die Menge der Kräuter nicht übertrieben wird. Es sollte soviel in den Mixer gegeben werden, wie auch gegessen würde. Eine kleine Handvoll Wildkräuter pro Tag reichen aus, um unseren Vitalstoffspeicher zu füllen. Gerade am Anfang, wenn der Darm sich noch nicht auf die Verdauung dieser Pflanzenfasern eingestellt hat, kann es zu Darmproblemen kommen, sogenannte Anpassungsschwierigkeiten.
  • ACHTUNG! Während der Schwangerschaft sollten Smoothie Fans auf einige Kräuter komplett verzichten. Heilkräuter haben große Wirkungen und große Nebenwirkungen. Einige Pflanzen wirken ausleitend oder regen die Blutzufuhr in den Unterleibsorganen an. Als Erleichterung während der Geburt sind sie als Gebärmutterstimulanz durchaus gewünscht, während der Schwangerschaft gefährlich.  Kräuter, die Alkoloide enthalten oder hormonähnliche Inhaltsstoffe haben, gehören ebenso nicht in das Glas einer Schwangeren oder Stillenden.20180711_181718-01Hier eine kleine Auswahl:       Aloe – Borretschblätter – Eisenkraut – Fenchelfrüchte – Kurkuma – Ginsengwurzel – Beifuß – Petersilienfrüchte- , Kraut und Wurzel – Rosmarinblätter – Rotkleeblüten – Schafgarbenkraut – Wermut – Zimtrinde – Beinwell – Engelwurz – Eberraute – Frauenmantel – Wacholder –Hirtentäscherl                                                                                                                         Die Verwendung der genannten Kräuter ist gerade in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten bedenklich. Als Würzkraut in kleinen Mengen sind sie jedoch weiterhin nutzbar.                                                               
  • Auch während der Stillzeit bitte vorsichtig dosieren, da Babys in der ersten Zeit, in der sich die Darmflora noch entwickelt, zu Koliken neigen. Das gilt auch für den Einsatz von blähendem Gemüse oder Obst.
  • Es sollten die Kräuter saisonal auch immer wieder gewechselt werden, somit wird das Spektrum der Nährstoffe, die dem Körper zugefügt werden, größer.

Smooth bedeutet weich, sämig, cremig. Püriertes Obst, Gemüse, Kräuter machen dieses geschmeidige Gefühl im Mund. Es muss nur noch geschluckt werden, bitte langsam, Schluck für Schluck. Hin und wieder – alle Zutaten in Maßen, soviel wie auch gegessen würde, das ist durchaus gesund.

 

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