Kreatives · Tierisches

Eine Mütze für die Meise

Nein, damit ist nicht eine Kopfbedeckung für frierende Vögel gemeint; auch die Meise, die manch eine(r) unterm Pony trägt, soll nicht versteckt werden.

Es geht darum, unsere Meisen im Winter durch Fütterung im Garten zu halten, damit sie dann im Frühjahr ihre hoffentlich zahlreichen Nachkommen mit Unmengen von Blattläusen füttern.

Nebenbei macht es natürlich auch Spaß, die kleinen Federknäule aus der Nähe zu betrachten, deshalb hänge ich die Mützen nahe bei Fenstern und Türen auf.

Wir brauchen:         ca. 30 g Wolle zum Filzen, gerne auch bunte Reste

1 Nadelspiel Nr. 8

1 Meisenknödel

1 Schaschlikspieß aus Holz oder Metall

Und so geht’s:       28 Maschen anschlagen und auf 4 Nadeln verteilen. In Runden rechte Maschen stricken, alle 5 Runden die ersten 2 Maschen jeder Nadel zusammenstricken. Nach 30 Runden müssten noch 4 Maschen übrigbleiben, die dann zusammengestrickt werden. Noch 16 Luftmaschen häkeln für eine Schlaufe zum Aufhängen, Fäden vernähen und die Mütze bei 40° in der Waschmaschine waschen. Zum Trocknen über eine Flasche ziehen, dann  bekommt sie die richtige Form. Nun noch mit dem Spieß den Meisenknödel feststecken, sodass er ca. zur Hälfte unten herausschaut.

Aufhängen – fertig!

Die gefilzte Wolle hält die Nässe ab, und die Meisen können sich gut daran festkrallen.

Jetzt müssen sie ihr Büffet nur noch finden…….

 

Idee aus ,,Ideenbuch Nützlingshotels“ von Markus Gastl, Ulmer Verlag                                                                 ISBN 978-3-8001-1271-5

 

2 Kommentare zu „Eine Mütze für die Meise

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