Der Jahreszeitengarten

Die Haut der Bäume

Noch dauert es ja einige Zeit bis es draußen wieder grüner und wärmer wird und der Frühling kommt. Schneelandschaften sind auch in den wenigsten Fällen zu bewundern. Aber dennoch gibt es bei einem Spaziergang viel zu sehen, besonders, wenn man einen Park oder ein Arboretum besucht. Wird das Auge im Sommer auf die verschiedenen Blätter und Blüten gelenkt, hat man nun die Gelegenheit, sich die unterschiedlichen Rinden der Bäume anzusehen. Bei alten Baumveteranen kommen noch die Zeichen ihres langen Lebens hinzu. Verletzungen, Astabbrüche und andere Beeinträchtigungen hinterlassen auf der Rinde ihre Narben. Aus manchen Überwachsungen lassen sich mit Phantasie Figuren erkennen. Bei einigen Bäumen gibt es auch auffällig gewachsene Baumpilze zu bewundern.

Es lohnt sich also, selbst bei nicht so tollem Wetter einen Spaziergang zu machen. Langweilig wird es mit Bäumen nie.

5 Kommentare zu „Die Haut der Bäume

  1. Hallo Anette,
    ich finde es immer wieder toll, durch den Wald zu gehen und das eine oder andere Gesicht in einem Baumstamm zu entdecken. Das haben wir früher auch gern mit unseren Kindern gemacht.
    Wunderschön sind auch Bäume mit interessanten Rinden im winterlichen Garten wie Birken mit weißen Stämmen, der Zimtahorn mit seinem warmen Braun oder die Mahagoni-Kirsche, die du im Bild oben rechts zeigst. Sie bringen zusätzliche Farbe ins Bild, wo wir sonst auf Immergrüne und auf die gelben und braunen Gräser und Stauden beschränkt wären.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße,
    Susanna

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    1. Hallo Susanna,
      ich habe auch schon einige Bilder von außergewöhnlichen Rinden und Verwachsungen gemacht. Gerade Kinder kann mit diesen Entdeckungen auf dem Spazierweg bei Laune halten.
      LG Annette

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  2. Liebe Annette,
    vielen Dank für diesen Beitrag und die tollen Fotos! Ja, Du hast recht, die Natur ist auch im Winter einfach nicht zu toppen. Wie kann es angehen, dass einige Menschen das immer noch nicht gemerkt haben? Man muss doch eigentlich nur hingehen und aufmerksam sein …
    Viele Grüße, Gerd

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    1. Hallo Gerd,
      ja, eine „tote Jahreszeit“ gibt es nicht. Wenn ich mir auch wünschen würde dass in den Parks noch mehr „Wintergärten“ angelegt würden. So wie es in Grpßbritannien schon viele gibt. Mit winterblühenden Sträuchern und farbigen Geäst.
      LG Annette

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