Gartenbesuche

Willkommen in Annettes Rosendschungel

Für alle ,die mich und meinen Garten/Gärten noch nicht kennen, möchte ich mich noch einmal vorstellen. Ich heiße Annette Bachmann und bin die Imkerin im Beetschwesternteam. Ich gärtnere in einem kleinen Reihenhausgarten, der mit Blumen und Rosen vollgestopft ist. Der Garten ist 7 m breit und 10 m lang an einem leichten Hang in Südlage gelegen. Durch die umgebende Bebauung ist er trotzdem sehr schattig und von allen Seiten einsehbar. Der Boden ist schwerer Lehm mit Steinen und Schlacke, die wohl bei den Bauarbeiten vor rund 100 Jahren angekippt worden sind. 2003 ist der erste Spatenstich in diesem Garten getan worden, vorher war das Gelände eine Wiese.

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Meine Rosen fühlen sich in dieser Erde sehr wohl und sind im Laufe der Zeit sehr groß und ausladend geworden. Besonders der Rambler Bobby James, den ich an eine Metallpergola gepflanzt habe. Die sollte die Einblicke in meinen Garten etwas mildern. Inzwischen muss ich nach jeder Blüte radikal zur Schere greifen und ihn stark zurückschneiden. Sonst wird die Pergola noch von dem schieren Gewicht in die Knie gezwungen. In meinen Garten kommt nur der Bußfertige. Jeder, der zu mir auf die Terrasse will, muss tief gebückt unter den blühenden Schleppen von Veilchenblau und Bobby James her gehen.

Am oberen Ende meines Gartens steht ein Holunder und eine inzwischen stattliche Esche. Auch mit diesen Gehölzen hat sich ein rosafarbener Rambler inniglich verwoben.

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Am Anfang gab es Graswege und sogar einen kleinen Rasenplatz. Im Laufe der Jahre wurden die Wege schmaler und die Beete breiter. Ich musste schließlich meine erbeuteten Stauden von diversen Tauschmärkten und Staudengärtnereibesuchen unterbringen. Nun ist der Rundweg gepflastert, mehr Beet und Staude geht nicht . Wenn es geregnet hat, wird es sehr eng, dann schmiegen sich die Zweige der Rosen regenschwer auf Tuchfühlung.

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Eigentlich wollte ich nur weiße und rosafarbene Rosen haben. Wie Eden Rose, Constance Spry und Wife of Bath.

Der Rambler Veilchenblau, die Strauchrose Mozart und Rose de Resht sind etwas kräftiger in der Farbe.

Aber manchmal kommt es anders.

Die rote Kletterrose ist schon mindestens 60 Jahre alt und kümmerte bei der Hausübernahme vor sich hin. Nun reicht sie bis in den ersten Stock. Die gelbe Graham Thomas ist eine Fehllieferung. Aber wer sich mit dem Wachsen und Blühen so anstrengt, der darf trotzdem bleiben.

Diese Auswahl ist nur ein kleiner Teil meiner Rosen.

Für Dekogegenstände ist eigentlich kein Platz mehr im Garten. Nur mein kleiner getöpferter Grisu hat es all die Jahre geschafft, nicht überwuchert zu werden.

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Meine Stauden haben die Farben weiß, blau, lila und rosa. Gelb und rot wäre mir auf der kleinen Fläche zu bunt.

Die Tierwelt liebt meinen Garten. Ich habe zahlreiche Nistkästen aufgehängt, die gut angenommen werden. Gerade um diese Jahreszeit hüpfen zahlreiche Ästlinge durch meine Beete und werden von ihren Eltern gefüttert. Der dichte Staudenbewuchs bietet ihnen eine gute Deckung. Ein kleines Wildbienenhotel ist auch immer gut belegt.

Seit kurzem habe ich einen Schrebergarten übernommen. Dort werden in Zukunft meine Bienen stehen, und ich kann meine Vorliebe für den Gemüseanbau ausleben.

Noch sieht es da noch sehr „neu“ und unbewohnt aus. Aber ich werde in den kommenden Blogbeiträgen über die Fortschritte berichten.

8 Kommentare zu „Willkommen in Annettes Rosendschungel

    1. Dankeschön, Gabriele,
      habe heute wieder im Garten gesessen und konnte die verschiedenen Vögel in den Rosenbüschen und dem Rest beobachten.

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  1. Ich muss ja immer wieder Staunen, wie Ihr allesamt Euch die Namen der Rosen merken könnt. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich es nicht sooooo mit Rosen habe. Kräuternamen bekomme ich nich ganz gut in mein Hirn.
    Ich bin gespannt, was du von den Bienen erzählst. Dir und Deinem Schrebergarten wünsche ich eine reiche Ernte!

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    1. Hallo ynette, bei allen Rosen weis ich den Namen auch nicht. Der rosafarbene Rambler, der in der Esche klettert, ist namenlos. Noch ist die Zahl der Rosen ja überschaubar. Aber es sind jetzt schon wieder vier im neuen Schrebergarten dazu gekommen. Bis jetzt…

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    1. Hallo Marianne, ja, an unsere Reise habe ich auch schon oft gedacht. Grad jetzt, ein Jahr danach und durch Corona. Außerdem ist ja grad gar keine Reise auf die Insel möglich. Dann müssen wir wohl noch lange von unseren Erinnerungen zehren. Genieß deinen Garten, der ist bestimmt auch sehenswert.
      Liebe Grüße
      Annette

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