Gartenkinder

Außerschulisches Lernen über die Pädagogische Landkarte NRW

 

Raus aus der Schule – Lernen an einem anderen Ort für Kinder von 1 – 13 Jahren

Die pädagogische Landkarte „Westfalen Lippe“ wurde in enger Zusammenarbeit mit den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW entwickelt. Aus über 2000 Lernangeboten an mehr als 1000 Lernorten in NRW können sich interessierte Klassen oder Kindergruppen spannende Projekte zum außerschulischen Entdecken und Lernen aussuchen. Die pädagogische Landkarte ist eine ständig aktualisierte Sammlung von Erlebnisorten für Besuchergruppen aus Schulen, Kindergärten oder anderen Bildungseinrichtungen.

Es können unterrichtsnahe oder -fremde oder ergänzende Angebote sein. Lernorte können Bauernhöfe, Waldlabors, Museen, botanische Gärten, Moscheen, ein Zoo oder viele weitere Orte sein. Im Angebot ist spielerisches Lernen an vielen außergewöhnlichen Plätzen mit der Garantie auf ein verlässliches und qualifiziertes Bildungsangebot.

Auf der Internetseite: http://www.lwl.org/paedagogische-landkarte können Sie ganz leicht ihren passenden Lernort zu ihrem bevorzugten Thema finden.

P.S. In den Bereichen Schwelm und Wetter-Ruhr sind 2 BeetSchwestern mit Angeboten beteiligt!

 

„Erkläre mir, und ich werde vergessen.

Zeige mir, und ich werde mich erinnern.

Beteilige mich, und ich werde verstehen.“

Was für ein wunderbares Zitat von Konfuzius, das perfekt auf das oben beschriebene Projekt passt. Die Neugier darf bei Kindern nicht verloren gehen. Zusammen müssen wir diese angeborene Neugier befriedigen und erhalten. Sie spielt eine große Rolle in der Kindesentwicklung. Kinder müssen Erfahrungen sammeln, erkunden, sich Neuem und Unbekanntem zuwenden, eigenständig Lösungen finden, das neu Erfahrene einordnen. Wir sollten ihnen helfen, ihre eigenen Wünsche und Interessen zu erkennen und ihnen helfen, ihre eigene Meinung zu entwickeln. Es macht sehr viel Spaß, die kindliche Begeisterung zu wecken und als Erwachsener selbst wieder zum Kind zu werden. Be-teiligen bedeutet be-greifen, mitmachen, erfahren. Es bedarf nicht viel! Die Natur bietet genug Spannendes, was mit etwas Fantasie zu einer fesselnden Beschäftigung werden kann.

Zwei Ideen für kleine Forscher:

Das Regenwurmglas:

Das verborgene Leben der Regenwürmer lässt sich ganz leicht beobachten:

Ein großes Einmachglas wird mit verschiedenen Erd- und Sandschichten gefüllt. Die letzte Schicht sollte Waldboden sein. Darüber wird Laub gelegt. Nun werden vier bis fünf Regenwürmer in das Glas gesetzt. Die Erde und das Laub sollten immer gleichmäßig feucht – nicht zu nass – gehalten werden. Das Glas wird nun an einen möglichst dunklen Ort gestellt oder einfach abgedeckt. Bald kann der kleine Forscher beobachten, wie die Würmer den Boden mit Gängen durchziehen und Blätter hineinziehen. Bitte nicht vergessen, die Tiere wieder freizulassen.

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Bis zu 1000 Regenwürmer leben in einem Quadratmeter Waldboden. Sie ziehen die Blätter nachts in ihre bis zu 1,5 Meter tiefen, selbst gegrabenen Gänge. Ihr Kot besteht aus kostbarem Humus, aus dem die Pflanzen lebenswichtige Nährstoffe entnehmen. Beim Graben lockern die Würmer den Boden. Ihre Haut ist lichtempfindlich, daher müssen sie schnell wieder in die Erde verschwinden können.

Gekringelte Löwenzahnstängel:

Aus Löwenzahnstängel kann man ganz witzige, gekringelte Figuren zaubern. Der Löwenzahn ist in keinem Teil giftig.

Gebraucht werden :

Frische Löwenzahnstängel – 1 scharfes Messer oder einen scharfen Fingernagel – normales Wasser –  Zuckerwasser

Nun werden die Stängel in circa 5 cm lange Stücke geschnitten und die Enden kreuzförmig eingeritzt. Danach werden sie in normales Wasser gelegt. Nach einer Weile kann man beobachten, dass sie sich kringeln- manchmal wie eine Brille oder eine Spirale. Wenn sie nun wieder in Zuckerwasser gelegt werden, biegen sie sich wieder zurück.

 

 

Warum ist das so?

Die Stängelenden biegen sich im normalen Wasser nach außen, weil sie sich innen voll Wasser saugen und aufquellen. Da die Stängel von außen starr sind, passiert das nur im aufgeschnittenen Teil. Legt man die Spiralen in Zuckerwasser, biegen sie sich wieder zurück. Das Zuckerwasser ist konzentrierter, dadurch wird das normale Wasser aus dem Stängel wieder herausgedrückt. Dafür gibt es ein Fremdwort – OSMOSE.

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