Therapeutisches Gärtnern

„Die Platte lebt“

Treffen der Gartentherapeuten-Nord in Schwerin

So mannigfaltig wie sich die Gartentherapie in vielen bereits genannten Bereichen einsetzen lässt, so vielseitig, bunt und kreativ sind die Gartentherapeuten selbst. Viele aktive Therapeuten vernetzen sich inzwischen zu gut funktionierenden Netzwerken im deutschsprachigen Raum, um gemeinsam an einem großen Ziel kontinuierlich zu arbeiten: der Etablierung und Anerkennung der Gartentherapie. Bei den regelmäßigen Treffen entstehen nicht nur kreative Ideen sondern auch nachhaltige Projekte.

Vom 30.03.-02.04.2017 luden die Gartentherapeuten-Nord zu einem Treffen nach Schwerin ein. Die Einladung galt dem Austausch von Neuigkeiten und Erfahrungen, dem Kennenlernen neuer Kollegen und Kolleginnen und der Präsentation eigener Projekte. Die ganz besondere Priorität lag jedoch in der Einladung des Schweriner Vereins „Die Platte lebt“ e.V., der sich der Förderung des Stadtteillebens Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz, widmet. Der Verein gehört zum Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin und wurde seit seiner Gründung im Jahr 2004 mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Im Plattenpark leben derzeit 10.000 Menschen unterschiedlichster Nationen zusammen. Einige der alten Plattenbauten wurden abgerissen, weil zahlreiche Bewohner abgewandert sind. Seit 2014 entsteht auf dieser Brachfläche ein Erlebnispark für junge und alte Menschen, um Lebensqualität in diesem Umfeld zu fördern und zu erhalten. In Respekt vor der Vergangenheit und den Anforderungen der Zukunft wurden aus vorhandenen Materialien bereits Natur-Parcoure, Gabionen- und Palettensitzbänke, eine mobile Bibliothek, außerdem Blumen- und Gemüsebeete, Obstbäume und Beerensträucher angelegt, weitere Elemente sind geplant.

Turm der Artenvielfalt

Auf dieser ehemals bebauten Fläche entstand an diesem Wochenende der „Turm der Artenvielfalt“. Einerseits als Lebensraum für Bienen, Insekten, Fledermäuse und Vögel gedacht, andererseits als Synonym für eine lebendige und funktionierende, vielseitige Lebensgemeinschaft. In der Öffentlichkeit sorgte der Bau des Turms für viel Aufmerksamkeit. Die Stadtteilmanagerin Hannelore Luhdo, der Vorstand des Vereins Dr. Marina Hornig sowie die Ortsbeiratsvorsitzende Grit Klemkow begleiteten die Entstehung des Turms als Gemeinschaftsprojekt.

Siehe auch:

www.gartentherapeuten-nord.de

www.dieplattelebt.de.

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