Was sie uns lehren können

Meist werden Wildkräuter als lästiges Unkraut betrachtet und im Garten gejätet, vernichtet. Erkennt man sie jedoch als wertvolle Elemente bei der Ernährung oder gar ihre Heilkraft, so verschiebt sich die Perspektive hin zu einer ganzheitlicheren und respektvolleren Sichtweise auf die Natur.
Lehrer:innen, Erzieher:innen und Eltern können die Kleinsten schon ermutigen, die Vielfalt der Wildkräuter zu erkunden, ihre ökologische Bedeutung zu verstehen und möglicherweise sogar ihre kulinarischen oder medizinischen Eigenschaften zu entdecken. Dadurch werden das Verständnis für die Umwelt und die Wertschätzung für die natürliche Vielfalt gefördert.
Essbare Wildpflanzen waren am Anfang der Menschheitsgeschichte gängige Nahrungs- und Heilmittel. Leider ist das heutzutage für viele Menschen eher befremdlich. Dabei stärken die >>Wilden<< von innen heraus und aktivieren Selbstheilungskräfte. Die Natur ist eine Lehrmeisterin, die uns lehrt, geduldig zu sein, im Moment zu leben und die Schönheit in allem zu erkennen.





Wildkräuter sind aus mehreren Gründen oft gesünder als industriell verarbeitete Nahrungsmittel:
Natürliche Nährstoffdichte: Wildkräuter sind in der Regel reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Da sie in natürlichen Umgebungen wachsen, können sie vielfältige Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen und sind oft nährstoffreicher als in Monokulturen gezüchtete Pflanzen.
Vielfalt an Inhaltsstoffen: Wildkräuter enthalten oft eine breite Palette von sekundären Pflanzenstoffen, die ihnen ihre charakteristischen Aromen und Farben verleihen. Diese Verbindungen haben potenzielle gesundheitliche Vorteile, wie z. B. entzündungshemmende oder antibakterielle Eigenschaften.
Fehlen von Pestiziden und Chemikalien: Da Wildkräuter wild wachsen, werden sie nicht den gleichen Pestiziden, Herbiziden und anderen Chemikalien ausgesetzt wie konventionell angebaute Pflanzen. Das bedeutet, dass sie in der Regel weniger Rückstände von schädlichen Chemikalien enthalten, die zumal in industriell verarbeiteten Lebensmitteln häufig vorkommen.
Geringerer Verarbeitungsgrad: Industriell verarbeitete Lebensmittel werden oft raffiniert, chemisch behandelt und konserviert, was dazu führen kann, dass viele ihrer ursprünglichen Nährstoffe verloren gehen. Wildkräuter hingegen werden in der Regel nur minimal verarbeitet oder sogar roh verzehrt, wodurch ihre Nährstoffdichte erhalten bleibt.
Bessere Verträglichkeit: Da Wildkräuter weitgehend naturbelassen verwendet werden, sind sie oft besser verträglich für den menschlichen Körper als manche industriell verarbeitete Lebensmittel, die künstliche Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und allergene Inhaltsstoffe enthalten können.





Indem man Wildkräuter in Garten und Flur wiederentdeckt, kann man naturverbunden genießen und zugleich etwas für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit tun.
Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.
Aristoteles
Wildkräuter sind das ganze Jahr über für uns eine Bereicherung, besonders im Frühjahr. Alle Gemüse kommen in dieser Zeit aus dem Gewächshaus oder sind Lagergemüse. Mit einer Handvoll der wertvollen Wildkräuter kann man die Speisen nahrhafter machen. Gerne auch mal gemischt mit Gartenkräuter. Immer eine Bereicherung 😋😋😋
LikeLike
Ich möchte mich bitte vom Newsletter abmelden. Weiss aber nicht wo und wie?–Gesendet mit der WEB.DE Mail App
LikeLike
Liebe Sabine, wenn du den letzten Newsletter aufmachst und nach unten sollst, findest du den Link „Melde dich ab „. Sehr schade! Ich wünsche dir alles Gute!
Birgit
LikeLike