Gärtnern

Ananaskirsche


Wer auf der Suche nach einer leicht zu ziehenden Leckerei ist, sollte es einmal mit der Ananaskirsche versuchen. Der botanische Name lautet Physalis pruinosa, sie gehört wie Tomaten und Paprika zu den Nachtschattengewächsen. Jetzt ist Erntezeit und ich gehe täglich an meiner Pflanze vorbei und sammle die reifen Kirschen ein. Sie schmecken süß- säuerlich. Jede Ananaskirsche ist fein säuberlich in einer lampionähnlichen Blatthülle verpackt. Schnecken haben sie noch nicht auf ihrem Speisezettel.

Die Aussaat erfolgt ähnlich wie bei den Tomaten im Frühjahr auf der warmen Fensterbank. Die Ananaskirsche hat auch ähnliche Ansprüche an Erde, Dünger und Wasser. Sie wird ca. 80 cm hoch und 1 qm breit. Sie braucht aber keine Stützstäbe und wird nicht ausgegeizt. Man sollte sie aber nicht zu eng an Nachbarpflanzen setzen, weil es sonst schwer ist die Kirschen aufzusammeln. Die Ananaskirschen sind reif, wenn sie von allein von der Pflanze fallen.

Eine besondere Leckerei ist es, wenn man die Hülle der Ananaskirsche zurückschlägt und die Frucht in dunkle Schokolade tunkt. Pralinen aus dem Garten. Aber bis in die Küche sind meine Ananaskirschen noch nie gekommen. Ich genieße sie direkt im Garten, wenn ich mir eine Pause gönne.

 

5 Kommentare zu „Ananaskirsche

  1. Die habe ich auch , die sind toll. Und wenn man sie einmal hatte muss man sie nicht mehr mühsam selber ziehen. Überall gehen die bei mir auf. Nicht nur im Gewächshaus sondern auch in den Beeten. Die Samen sind winterhart. Ich nasche sie auch gern bei der Gartenarbeit. Meine schmeckt echt nach Ananas. Viel Spass beim Naschen wünsche Achim

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    1. Ja, der Samen wandert durch den ganzen Garten, wird aber nicht lästig. Leider ist mein Garten recht schattig und die Selbstaussaaten sind dann spät dran. Ich säe sie lieber genau wie Tomaten auf der warmen Fensterbank, da haben sie einen Zeitvorsprung.

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  2. Ich hatte die Physalis auch schon im Garten, ich finde aus dem Garten sind sie noch leckerer als aus dem Supermarkt. Das einzige Manko war jedoch, dass sie sehr spät erst reif waren, da kam der Frost, bevor ich alle aufgegessen hatte, das fand ich schade. Aber vielleicht kann man sie ja auch nachreifen, wie Tomaten? LG Marion

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    1. Wie bei vielen selbstgezogenen Gemüsen ist es auch bei der Physalis. Wer einmal wirklich reife Sachen aus dem eigenen Garten probiert hat, dem schmecken die Sachen aus dem Supermarkt nicht mehr wirklich. Ein paar Tage nachreifen dürfte klappen. Einen Versuch ist es wert. Aber vielleicht haben wir dieses Jahr wieder einen langen Herbst.

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