

Ich liebe Weihnachtskekse, aber ich bin eine ungeduldige Bäckerin. Komplizierte Formen ausstechen, verzieren, ist nicht mein Ding. Aber die italienischen Mandelplätzchen sind recht unkompliziert und außerdem mit wenigen Zutaten zu machen. Und soo lecker. Menschen mit Glutenunverträglichkeit können sie auch essen da kein Mehl verbacken wird.
Und hier das Rezept:
450 g gemahlene enthäutete Mandeln oder anteilig andere Nüsse
2 Eiweiß
300 g Puderzucker
Puderzucker zum Wälzen
Ich mische alle Zutaten mit einem stabilen Löffel. Anfangs sieht es so aus als wenn sich das Gekrümel nie zu einem festen Teig formen würde, aber mit Geduld und Muskelkraft wird es was. Das Rezept habe ich noch variiert durch die Zugabe von fein abgeriebener Zitronenschale und dem Saft einer ½ Biozitrone. Einen Teil des Mandelmehls kann man auch durch andere Nüsse ersetzen oder Schokoraspel oder Kokosraspel.
Der Teig muss unbedingt einige Zeit im Kühlschrank verbringen bis er fest wird. Sonst kann man ihn schlecht verarbeiten. Ich steche mit einem Teelöffel Portionen ab und rolle sie zu Kugeln. Die drücke ich etwas platt und wälze sie in Puderzucker. Beim Einstäuben hat mir ein Backpinsel gute Dienste geleistet um den überschüssigen Puderzucker abzustreifen. Wer mag, gibt nach Geschmack eine halbe Mandel, einen Klecks Marmelade oder Schokolade drauf.

Dann ab damit auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bei 140 Grad O/U Hitze für ca. 20 Minuten in den Ofen. Die Plätzchen sollten nur leicht Farbe annehmen. Fest werden die Kekse erst beim Auskühlen.
Angeblich sollen sich die Kekse in einer luftdichten Dose drei Wochen halten. So lange haben die nie überlebt, deshalb kann ich zur Mindesthaltbarkeit nichts sagen.