Streifzüge

Gartenreise der Staudenfreunde Münsterland zum Bodensee und ins Allgäu

Wie alles begann :
Vor einem Jahr haben Stefan Leppert und ich angefangen die Reise für die GdS Münsterland zu planen. Landkarten wurden durchforstet, Ziele festgelegt und alle Bekannten, die wir in der Region hatten, kontaktiert. Wir waren auf der Suche nach interessanten, gärtnerischen Stationen in der Bodensee und dem Allgäu.
Schnell standen einige Eckpunkte fest. Hinfahrt Abtei Fulda und auf der Rückfahrt Hortus Insectorum. Ja, und auf jeden Fall zur Staudengärtnerei Dieter Gaissmayer. Das war überhaupt der Hauptgrund für diese Reise. 2 Mal war Dieter Gaissmayer schon zu einem Vortrag in Münster. Jedes Mal waren wir alle begeistert und nun sollte es zu ihm in die Gärtnerei gehen.
Was ich damals noch nicht wissen konnte – unsere Tochter Raphaela hat im März bei Gaissmayer als Gärtnerin angefangen. Es gab also auch da ein Wiedersehen.
Aber ich will ja nicht von hinten anfangen …….
Es war gar nicht so einfach, so eine Reise komplett zu planen. Es hat viel Zeit gekostet, manchmal auch Nerven – und es hat alles viel Spaß gemacht.
Vor allem die Reiseleitung gemeinsam mit Stefan Leppert.
Unsere Truppe und unser Busfahrer waren spitze und alle haben gut mitgemacht.
Rundherum eine gelungene Fahrt mit tollen Gärten, Gärtnereien und den Menschen, die dazu gehören.
Alles auf einmal zu erzählen würde viel zu lang dauern. Deshalb wird es mehrere Abschnitte geben.
Unsere erste Station war……

Klostergarten der Abtei Fulda

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Gemüse in
Mischkultur
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Heilkräutergarten nach dem Vorbild des Mönches Wahlafried Strabo

Nach 4 Stunden Busfahrt kamen wir in Fulda an. Schwester Christa Weinreich erwartete uns schon und die Freude war groß. Ich kenne Schwester Christa schon einige Jahre lang. Unsere Tochter Raphaela hat nach ihrer Ausbildung zur Gärtnerin ein halbes Jahr bei ihr gearbeitet und viel von ihr gelernt.
In der Zeit habe ich die Gelegenheit genutzt und bin auch eine Woche dort gewesen. Alle meine Erlebnisse und Erfahrungen jetzt zu berichten, würde wirklich unseren Blog sprengen. Es war einfach nur schön, dort zu sein und dort zu arbeiten. Die Nonnen kennen zu lernen, das Leben im Kloster (so weit es möglich war) und von Schwester Christa zu lernen. Ich kann es nur weiter empfehlen. Es ist eine andere Welt – aber nicht weltfremd.
Die Geschichte des Klostergartens ist spannend und eng mit biologischem Gemüsebau, eigenen Teemischungen, Likör und Humofix verbunden. Es gibt darüber ein bezauberndes Buch: Ein Garten liegt verschwiegen, von Nonnen und Beeten – Natur und Klausur
Zu bekommen im Klosterladen, http://www.Abtei-fulda.de.
Dort gibt es auch die vielen Bücher und Schriften, die Schwester Christa über biologischen Gartenbau geschrieben hat……und noch viele andere nette Sachen!!!
Doch nun wieder zu unserer Reise zurück.
Schwester Christa zeigte uns ihren Klostergarten mit dem Gemüse in Mischkultur, dem Heilkräutergarten, der Kompostecke, Obstbäumen und den viele Stauden und einjährigen Blumen. Voller Begeisterung berichtete sie von ihrer Arbeit und vor allem von Humofix . Sie arbeitet rein biologisch, mit eigenem Kompost und vielen unterschiedlichen Jauchen. Brennnesseljauche kenne wir ja alle, aber Beinwelljauche? Es war hoch interessant ihr zuzuhören. Schade, das sie keine Vorträge mehr außerhalb des Klosters gibt. Übrigens hat Schwester Christa in Osnabrück Gartenbau studiert und da war sie auch schon Nonne.
Viel zu schnell war die Zeit zu Ende und wir mussten Abschied nehmen. Nach einem  Abstecher in den Klosterladen ging es weiter Richtung Konstanz, wo wir dann abends unser Hotel erreichten.
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Konstanz Hafen

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